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Globale Katastrophenwache [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]

Kein Ort unserer Erde ist vor Naturkatastrophen sicher. Besonders betroffen sind tropische Länder in Südostasien. Schöne Länder wie den Philippinen werden häufig von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Auch in Europa kommt es trotz des hohen Entwicklungsstands von Zeit zu Zeit zu verheerenden Überschwemmungen und Stürmen. Bei allen Katastrophen dieser Art drehen sich die Diskussionen darum, wie man am schnellsten die erforderlichen Hilfsmaßnahmen durchführen kann bzw. ob die Katastrophe in ihrem Ausmaß vermeidbar gewesen wäre.

Welche Rolle spielt dabei die Satellitenüberwachung unserer Erde?
Mit Satelliten können wir fast alle Erdteile beobachten, Katastrophengebiete genau erkennen und auch die Schäden abschätzen. Diese Bildinformationen sind auβerdem unverzichtbar für die Planung und Durchführung von Hilfsmaβnahmen, wie auch für die Stellen, die mit der Entschädigung aller von Naturkatastrophen Betroffener beauftragt ist.

Mehr Hintergrundinformation  

Tropische Wirbelstürme [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]
100 tropische Wirbelstürme und Orkane brechen jedes Jahr auf der Erde aus. Heftige Regenfälle, extreme Windstärken und schwere See können erhebliche wirtschaftliche Schäden und Opfer fordern. Heute tragen Satelliten dazu bei, diese Stürme frühzeitig zu erkennen und die Bevölkerung zu warnen. Sie können in einem Expertenteam mitarbeiten und die Satelliteninformationen selbst analysieren!
Erdbeben [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]
Wir leben auf einer Erdkruste, die ständig in Bewegung ist. Deshalb kommt es in den so- genannten „Bruchzonen" sehr oft zu Erdbeben, die enorme Schäden an der Infrastruktur verursachen und ganze Städte zerstören können. Aktive Bruchlinien können von Geologen anhand von Satellitenaufnahmen leicht identifiziert werden. Die Analyse dieser Regionen erlaubt es den Behörden, die notwendigen Maßnahmen zu treffen. Unmittelbar nach einem Erdbeben sind Satellitenbilder hilfreich bei der Bestimmung von Gebieten, in denen Hilfe am dringendsten benötigt wird. Dieser Abschnitt vermittelt Ihnen dazu notwendigen Kenntnisse. Hier eine Liste der jüngsten Erdbebenkatastrophen.
Überschwemmungen [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]
Heftige Regenfälle richten fast jedes Jahr schwere Schäden an Siedlungen, Straßen und in der Landwirtschaft an und fordern oft zahlreiche Todesopfer. Eine der dringendsten Fragen bei Überschwemmungen ist oft die genaue Abgrenzung der betroffenen Gebiete, damit man etwaige Folgeschäden vorhersehen kann. Die Erstellung von Luftaufnahmen ist meist wegen der schlechten Wetterverhältnisse schwierig oder unmöglich. Daher sind Satelliten mit Radarausrüstung oft die einzige verfügbare Informationsquelle, ganz besonders in abgelegenen Regionen, wo die üblichen Kommunikationswege infolge der Katastrophe unterbrochen sind.
Ölpest [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]
Wir hören oft Nachrichten von globalen Umweltkatastrophen wie Ölteppichen, verursacht durch Tanker oder Offshore-Aktivitäten in empfindlichen Küstenregionen und Meeres-Ökosystemen. Abgesehen von Tankerunfällen, bei denen große Mengen Öl zu einer so genannten Ölpest führen, sind die Schuldigen nicht selten auch planmäßig fahrende Schiffe, die illegal "Entgasen" (ihre Tanks reinigen). Dies ist einer der Hauptgründe für die Verschmutzung der Weltmeere. Obwohl Satelliten durchaus in der Lage sind, Küstenregionen ständig zu überwachen, zögern viele Aufsichtsbehörden noch, diese moderne Technik zu verwenden und in ihre herkömmlichen Überwachungssysteme zu integrieren. Wir hoffen, dass Fallstudien wie sie auf dieser Website vorgestellt werden, dazu beitragen, diese Behörden von den Vorzügen der Satellitenfernerkundung zu überzeugen.
Vulkane [ Dansk English Español Français Italiano Dutch Português ]
Vulkane in der Nähe dicht besiedelter Gebiete werden ständig überwacht, um im Falle von drohenden Ausbrüchen frühzeitig Warnungen abgeben zu können.
Bei großen Vulkanausbrüchen sind Satelliteninformationen in Verbindung mit Daten von Bodenüberwachungsstationen oft sehr nützlich. Der Gesamtüberblick aus dem Weltraum erlaubt es, gleichzeitig die Aschenwolke, das Einzugsgebiet des Aschenregens, die Lavaströme und selbst minimale Bewegungen (Schrumpfung/Expansion) des Vulkangebietes zu verfolgen. Satellitenaufnahmen können auch in der Landesplanung zur Schaffung von Risikozonen hilfreich sein.
Behörden können Satelliteninformationen über Regionen mit vulkanischer Aktivität erhalten und nutzen, nicht nur zur Beobachtung von Ausbrüchen, sondern auch zur Herstellung von Grafiken, Spezialkarten und grafischen Darstellungen zur Risikoprognose der umliegenden Gebiete.
Fernerkundungsdaten können Unterschiede in der Gesteinsstruktur, Veränderungen der Pflanzendecke und Variationen der Reliefhöhe infolge von Vulkanaktivitäten aufzeigen und geben Einblick in den Umfang und das Wachstum von Siedlungsräumen in Gefahrenzonen.